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Historie des Kfz-Betriebs Hörig.

Die Anfänge
(von Altmeister Berndt Hörig)

Mein Vater hat am 20.3.1933 aus der Notwendigkeit eines Reparaturbetriebes für Fahrzeuge das Gewerbe für eine Autoreparatur in Königsbrück angemeldet.

Im gleichen Jahr wurde er in die Handwerksrolle eingetragen.
Durch die Großzügigkeit meines Onkels war es damals möglich, die schon bestehende Tankstelle von Herrn Thamm mit zu übernehmen.

Nach und nach wurde die Werkstatt größer und die ersten Gesellen bzw. Lehrlinge wurden eingestellt (Fritzsche, E.; Gruber, H.; Speldrich, H.; Wächter, T.; Wähnert, W.)
In dieser Zeit wuchs ich, inmitten all der Fahrzeuge und der Menschen auf.

Seit 1939 bemühte sich mein Vater auch um einen Vertrag mit dem Volkswagenwerk in Berlin. Und am 8.3.1940 hat er dann seinen Volkswagen-Untervertrag mit Fa. Kress Dresden unterschrieben.
Dieser Vertrag war angesetzt „bis auf Eintritt von normalen Zeiten“.

Der Krieg mit seinen Militärfahrzeugen hat natürlich auch vor unserer Werkstatt nicht halt gemacht.
Der HKP (Heimat-Kraftfahr-Park) Dresden brachte mit Güterzügen Fahrzeuge zur Reparatur und Wiederinstandsetzung bis nach Königsbrück.
Der Krieg kam 1945 auch nach Königsbrück.
Wir mussten flüchten und als wir wieder nach Hause kamen, waren die Werkstätten leer – geplündert.

Neuanfang 1945
Die Nachkriegszeit war gezeichnet von anfänglich Reparaturen von Zweiradfahrzeugen mit und ohne Seitenwagen, Dreirädern, Lieferwagen, Umbauten von Personenwagen auf Holzgeneratoren (Holzgaser), Umbauten von PKW auf Lieferwagen unterschiedlichster Art und Verwendung und auch Chassisverlängerungen. Natürlich auch die Wiederinstandsetzung von kleineren und mittleren LKW aus Militärtechnik.

1952 brachte mich mein Vater in Dresden in einem KFZ-Elektrobetrieb als Lehrling unter. Ich lernte 3 Jahre, blieb noch ein knappes Jahr als Geselle und fing dann an, als Facharbeiter zu Hause den Betrieb mit zu erhalten und aufzubauen. 1952 wurde in Chemnitz der DKW, später IFA F8 weitergebaut und verkauft.

Auf Grund von dem bestehenden Vertrag mit Auto-Union hatten wir die Möglichkeit, fabrikneue Autos zu warten und natürlich auch instand zu setzen. In der Folge kam als Weiterentwicklung der P 70 mit 3 Modellen Limo, Kombi und Coupé.

Neubeginn 1990
Ich holte den alten „ruhenden“ Vertrag hervor und stellte einen Antrag auf Vertragswerkstatt bei Volkswagen Wolfsburg. Innerhalb 4 Wochen hatte ich schon persönlichen Besuch von dort, mit der Zusage, einem Vertrag stände nichts im Wege.

Am 22.5.92 hielt ich den Vertrag zum Vertrieb und Service von Volkswagen in den Händen und der Wille meines Vaters ging in Erfüllung.

Im Frühjahr 1994 war Spatenstich auf einem damaligen Kartoffelfeld und am 24.11.94 war feierlicher Übergabetermin und Einzug in den neuen Betrieb.

Etwa ein Jahr dauerte die Um- und Eingewöhnphase der Kundschaft, ehe man den neuen „Standort“ Autohof Hörig angenommen hatte.

Neues, marktgerechtes Denken und Handeln ist angesagt.
Die Aufteilung des gesamten Teams in Leitung- und Servicebereich (Verkaufsabteilung und Lagerwirtschaft) ist notwendig.
Nur durch Mithilfe meiner Kinder (Tochter und Schwiegersohn) sowie auch meiner Frau planten wir gemeinsam einen neuen Standort und den zukünftigen Betrieb, ausgelegt für VW, Nutzfahrzeuge und Audi.